
Liebe Frau Wittler, welche Bedeutung hat ein schönes Zuhause für das Wohlbefinden der Menschen?
Die Welt draußen ist oft sehr ungemütlich. Da wird es immer wichtiger, sich in den eigenen vier Wänden mit schönen Dingen zu umgeben. Man sollte sich eine Oase schaffen, in der man sich wohlfühlen kann. Außerdem ist die Einrichtung auch so etwas wie die „verlängerte Klamotte“: Wie jemand sich kleidet und wohnt, drückt viel über seine Persönlichkeit aus.
Verraten Sie uns etwas darüber, wie Sie leben?
Ich wohne in Hamburg-Altona, einem Stadtteil, dem ich sehr verbunden bin. Ich lebe auf zwei Etagen: Unten ist der Arbeitsbereich, der bei mir sehr strukturiert ist. Ich hasse Unordnung. In meinen Privaträumen darf es opulenter sein. Hier bevorzuge ich leuchtende Farben, wie Rot, Orange und Lila. Materialien spielen für mich eine große Rolle. Sie müssen sich gut anfühlen und gut riechen.
Was ist für Sie ein absolutes No-go?
Ich finde es furchtbar, wenn eine Wohnung überladen ist. Vor allem bei kleinen Räumen sollte man darauf achten, dass Möbelstücke, wie etwa die Couchgarnitur, nicht zu wuchtig sind. Weniger ist mehr, lautet meine Devise.
Jetzt erscheint Ihre erste Kollektion bei QVC. Wie sind Sie zu QVC gekommen?
Der Sender hatte mich gefragt, ob ich mit QVC eine Kollektion präsentieren wollte.
Die Idee, Produkte mit detaillierter Funktionalität mitzuentwickeln, gefiel mir direkt. Bei meinen Wohnaccessoires gibt es kein Teil, das ich mir nicht selber in die Wohnung stellen würde.
Was ist für Sie das Besondere an QVC?
Mich beeindrucken vor allem die Qualität und Zuverlässigkeit. Es ist schon imposant,
was für ein riesiges Logistik-Netzwerk hinter QVC steckt. Auch finde ich das Preis-
Leistungs-Verhältnis klasse. Denn die Kunden erhalten immer ein Produkt, das funktionelle und ästhetische Gesichtspunkte erfüllt. Toll finde ich auch das innige Verhältnis, das die Kunden zu QVC haben.
Ihre Arbeit besteht meist darin, das Heim von Menschen schön zu gestalten. Was ist für Sie das größte Lob?
Ich freue mich unwahrscheinlich, wenn ich die Menschen, denen ich helfen durfte, nach einem halben Jahr wiedersehe und sie sagen: „Dank Ihrer Unterstützung fühlen wir uns in unserem Zuhause pudelwohl.“
Was schätzen Sie an anderen Menschen?
Mir sind Loyalität und Zuverlässigkeit sehr wichtig, sowohl bei Freunden als auch bei Kollegen. Gleichgültigkeit und Unzuverlässigkeit sind mir ein Gräuel.
Sie sind beruflich sehr engagiert. Wie entspannen Sie sich?
Zuhause lasse ich es ruhig angehen. Wenn ich Feierabend habe, bin ich Tine. Seit Neuestem gehört Kochen zu meinen Hobbys. Meine Entenbrust in Ingwersoße
und dazu ein Glas Rotwein sind der Knaller! Außerdem bedeutet Schreiben für mich eine Form der Entspannung. Ich habe bereits drei Wohnratgeber und fünf Romane verfasst. Das nächste Buch ist derzeit in Arbeit.
Was brauchen Sie zum Glücklichsein?
Ausreichend Schlaf, Kaffee und meine kleine Bar in Hamburg, die „parallelwelt“.
Mindestens einmal in der Woche muss ich mit den Jungs und Mädels schnacken, dann geht es mir gut.
