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Technik> TV von A bis Z
  DV-was? HD-wie? Die Technik in der Unterhaltungsindustrie entwickelt
sich rasend schnell. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, anbei die
wichtigsten Fachbegriffe – und was sie bedeuten.
  Formate 16:9 / 4:3
Alle Fernseher, die mit dem Seitenverhältnis 4:3 arbeiten, zeigen die gängigen
Kinofilme mit je einem schwarzen Balken am oberen und unteren Rand des
Bildschirms. Dem Format 16:9 gehört auf jeden Fall die Zukunft: Die gesamte
Fläche des Bildschirms wird besser genutzt.
 
Slim-Fit-Bildröhre
Eine neue Bildröhrengeneration, die – wie der Name schon sagt – sehr schmal
ist. Namhafte Hersteller haben es geschafft, bei einer Top-Qualität die Bildröhre
von 58 auf 38 cm zu verkürzen. Siehe hierzu auch „Flat-Screen“.
Dolby Digital
Schon gehört? Wer guten und satten Kino-Sound mag, kommt an Dolby Digital
nicht vorbei. Bis zu sieben getrennte Kanäle und ein extra Basskanal geben Ihnen
das richtige Kino-Feeling.
DVB-T
Das terrestrische Digitalfernsehen für überall. Viele Programme in Top-Qualität,
ob drinnen oder draußen – sogar für den mobilen Betrieb. Zum Empfang von mehr
als 24 Sendern benötigt man eine Set-Top-Box und eine Standard-Antenne.
DVI
Hinter diesem Kürzel versteckt sich ein Anschluss für die neue Generation von
LCD- und Plasma-Fernsehgeräten. Mit DVI können Sie Geräte digital verbinden,
um die Bild- und Tonqualität zu verbessern.
EPG
Diese drei Buchstaben bedeuten „Elektronic Programm Guide“ – ein mit dem
Fernsehsignal ausgestrahlter Programmführer, der das Aufzeichnen von Filmen erleichtert. Wie so oft gibt es verschiedene Systeme. Gemeinsam haben sie,
dass man alle Informationen per Knopfdruck auf der Fernbedienung steuern kann.
So wird das Mitschneiden zum Kinderspiel.
Flat Bildröhre
Im Gegensatz zu den alten Bildröhren ist eine Flat Bildröhre vorne flach.
Der Vorteil liegt im Plus an Bildschärfe sowie einer besseren und perfekteren
Konturendarstellung.
Front AV
Wer Camcorder, Spielekonsolen oder weitere Zusatzgeräte benutzt, sollte darauf
achten, dass sein Fernseher über einen Front AV Eingang verfügt. Hier kann man
fast alle Geräte problemlos anschließen und nach Gebrauch wieder entfernen.
HDMI, HDCP
Ein Übertragungsstandard für Musik und Video, speziell für den Heimkinobereich.
Er liefert eine höhere Bildqualität als alle analogen Anschlüsse. Meistens mit dem Kopierschutz HDCP verbunden.
HDTV
Dieses Kürzel geistert durch die Medien, wie kein zweites. Was bedeutet HDTV?
Es steht für High Definition Television. Übersetzt bedeutet es: „Hochauflösendes Fernsehen“. HDTV ist ein weltweiter digitaler Standard mit unglaublich scharfen
Konturen, einer hohen Tiefenschärfe und extrem brillanten Farben. Die Auflösung
ist gegenüber dem zur Zeit gebräuchlichen PAL-Standart fünf mal höher. Außerdem unterstützt HDTV die menschlichen Sehgewohnheiten – weil es ausschließlich
auf das Format 16:9 setzt. Keine schwarzen Balken mehr – das große Fernseh-
vergnügen kann starten! Einzelne Sendungen werden bereits in HDTV ausgestrahlt.
Und es werden immer mehr.

Welche Anschlüsse brauche ich für HDTV?

YUV – dahinter verbirgt sich eine Cinch-Verbindung für hervorragende Bildqualität,
da alle Signale ohne Umwege und Qualitätsverlust an das Display geleitet werden.

DVI – bedeutet, diese Anschlussart überträgt mit einer Rate bis zu 4,9 GB. Die
digitalen Signale werden sofort an die Geräte übertragen und die Tonsignale
kommen aus einer extra Cinch-Verbindung.

HDMI – kombiniert wie beim DVI-Kabel Bild- und Tonsignale.

YUV-DVI Adapter – stellt sicher, dass sowohl ein DVI als auch ein YUV-Anschluss
(über DVI-J) für den Fernsehspaß auf HDTV-Geräten zur Verfügung stehen.

HD-Ready
Gütesiegel, dass das so gekennzeichnete Fernsehgerät
auf alle HDTV-Kriterien geprüft wurde.
HDTV-fähig / -kompatibel
Geräte mit dieser Kennzeichnung benötigen weitere Zusatzgeräte,
um in den vollen HDTV-Genuss zu kommen.
Kontrast
Der Kontrast beschreibt den Unterschied zwischen hellen und dunklen
Bildstellen. Merke: Je kontrastreicher das Bild, desto besser kann man
die unterschiedlichen Farben erkennen.
LCD
Ein LCD-Display arbeitet mit einer Technik, bei dem der Monitor aus
Flüssigkristallen besteht. Große Vorteile dieser Technik bestehen im
flachen und strahlungsarmen Monitor.
OSD
Das „On-Screen-Display” ist ein Bildschirm-Menü, das die Bedienung eines
Gerätes vereinfacht. Sie sparen sich die teilweise aufwendige Handhabung der Fernbedienung, da alle Einstellungen über ein Bildschirm-Menü unterstützt werden.
Pixel
Pixel beschreiben die Bildpunkte, aus denen Bilder zusammengestellt werden.
Merke: Je höher die Pixelzahl, desto schärfer das Bild.
Progressive Scan
Für eine optimale Wiedergabe ohne Zeilenflimmern und ohne sichtbare Zeilen-
struktur. Gerade bei Video-Projektoren mit großer Bilddiagonale sehr vorteilhaft.
YUV-Anschluss
Ist das qualitativ hochwertigste Videosignal, bei dem die Luminanz, der Farbton und die Sättigung getrennt voneinander übertragen werden.
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