Fernseher sind heute multimediale Alleskönner. Schau deine Lieblingssendung, streame oder surfe im Internet oder erstelle eine Diashow für dein Lieblingsbilder. Hier findest du genau den Fernseher für deine Bedürfnisse!

Welche Bildschirmgröße benötige ich?

Der Trend geht zu immer größeren Bildschirmen: Fernseher mit 55 Zoll oder gar 65 Zoll (140 bzw. 165 cm) Bilddiagonale sind inzwischen erschwinglich und bringen Kino-Feeling nach Hause – nehmen aber auch viel Platz weg. In den meisten Wohnzimmern kommt schon ein Gerät mit 43 Zoll (109 cm) Bilddiagonale gut zur Geltung. Übrigens: Bei der Auswahl eines TV-Gerätes spielt die Raumgröße eine untergeordnete Rolle. Denn wichtig ist es in erster Linie, welchen Abstand man beim Fernsehen zum Bildschirm hat. Hier gilt die Faustregel: Der Abstand sollte ca. dem 2 bis 3-fachen der Bildschirmdiagonale entsprechen. Hat man also einen 40-Zoll-Fernseher (100 cm), so sollte der Sitzabstand zwischen zwei und drei Metern betragen. Ein 55-Zoll-Fernseher(140 cm) bedingt hier schon einen Abstand von 2,80 Meter bis 4,20 Meter.

Worauf ist bei der Bildqualität zu achten?

Top-Bildqualität liefern Fernseher mit organischen Leuchtdioden (OLED). Die Vorteile gegenüber der LCD-Technik: Sattes Schwarz, starke Kontraste, weiter Blickwinkel. Allerdings sind OLED-Fernseher aktuell noch ziemlich teuer – und etliche Fernsehgeräte mit konventioneller LCD-Technik sind kaum schlechter.
Von Philips wurde die Ambilight-Technologie zur indirekten Hintergrundbeleuchtung des TV-Bildschirms entwickelt. Neben einem harmonischeren Bilderlebnis verspricht Ambilight besonders augenschonend zu sein, da der Fernseher nicht mehr die einzige Lichtquelle im Raum ist und das Auge durch die indirekte Beleuchtung weniger starke Lichtkontraste verarbeiten muss. Bei der Bild-Auflösung beträgt der Standard für HD-Ready-Geräte 1280 x 720 Pixel, bei Full HD TVs ist die Auflösung mit 1920 x 1080 Pixel schon höher und die wohl üblichste Auflösung moderner TV-Geräte. Ultra High Definition (UHD; auch 4K genannt) bietet eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixel. Der Begriff 4K steht somit für einen sehr hochauflösenden Standard. Die meisten aktuellen Fernseher unterstützen die Full HD-Auflösung, auch 2K genannt. Fernseher in 4K zeigen ein doppelt so gutes Bild. Immer öfter zeigen UHD-Fernseher (8 statt 2 Millionen Bildpunkte) dank HDR-Technik bessere Bilder mit feineren Farbabstufungen und besserem Bildkontrast. Diese HDR-Geräte haben ein Bild mit besonders hohem Dynamik-Umfang (HDR steht für höheren Kontrast: High Dynamic Range). Kleine Helligkeitsunterschiede und feinste Farbnuancen, die bei normaler HD-Wiedergabe untergehen oder stufig dargestellt werden, bleiben mit HDR sichtbar. Das Bild ist schärfer, die Farben wirken natürlicher, Farbverläufe sind sanfter.

Wozu benötige ich ein Smart-TV?

Smart-TVs ermöglichen Streaming und Surfen ohne Zusatzgeräte. Dazu benötigen diese Fernseher eine Verbindung zum Internet – entweder mittels Netzwerkkabel (LAN) oder via WLAN. Damit hat man Zugang zu den Mediatheken der Sender und Zugriff auf Videos von Streamingdiensten wie Netflix oder YouTube.

Wozu benötigt der Fernseher einen USB-Anschluss?

Die meisten modernen Fernseher verfügen über einen oder mehrere USB-Anschlüsse. Damit lassen sich externe Inhalte wie Fotos oder Videos abspielen. Viele aktuelle Fernseher ermöglichen aber auch Aufnahmen des laufenden Programms über USB. Eine der USB-Buchsen des Fernsehers trägt meist den Schriftzug „HDD“. Sie liefert mehr Strom als die anderen USB-Buchsen – wichtig beim Anschluss einer klassischen externen Festplatte mit rotierendem Datenspeicher. Beim Kauf des Fernsehers ist also darauf zu achten, ob bei der Produktbeschreibung nur USB-Wiedergabe angegeben ist oder zusätzlich auch USB-Aufnahme.

Woran erkenne ich den Stromverbrauch eines TV-Geräts?

Bei Fernsehern wird der Stromverbrauch in Energieeffizienzklassen von A+++ (am besten) bis F (am schlechtesten) angegeben. Aber wer sich ein neues TV-Gerät kaufen möchte, sollte den absoluten Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) vergleichen. Denn große Modelle können trotz besserer Klasse mehr Strom verbrauchen als kleine Modelle mit schlechterer Klasse. Die Unterschiede bei gleich großem Bildschirm können gravierend sein. So verbraucht ein Fernseher der Klasse A+ rund 70 Prozent weniger Strom als ein Modell der Klasse D.